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  • NEU: für am Masterstudium Meeresbiologie Interessierte!

Der Studiengang Meeresbiologie umfasst die ökologische Betrachtung von Mikroorganismen, aquatischen Pflanzen und wirbellosen Tiere und ihr Zusammenwirken in den Stoffumsätzen und Stoffkreisläufen des Meeres insgesamt.  Das Schwerpunktthema Ichthyologie/Fischereibiologie wird zukünftig im Masterstudiengang Integrative Zoologie angeboten; auch Meeressäugerforschung ist ein Hauptbestandteil dieses Studienganges.

Der Masterstudiengang Meeresbiologie konzentriert sich auf die gesamtsytemare Betrachtung des Ökosystems Meer sowie eine moderne meereswissenschaftliche Forschung.

(sollten Sie nun feststellen, dass Ihr Interesse mehr auf den Masterstudiengang Integrative Zoologie ausgerichtet ist, geben Sie bitte Ihre Bewerbung für diesen Masterstudiengang ab. Da nur die letzte Bewerbung zählt!)

 

Meeresbiologie ist ein Spezialgebiet der Ökologie. In Anlehnung an den internationalen Sprachgebrauch wird häufig der Begriff Biologische Ozeanographie bzw. Biologische Meereskunde verwendet. Das Fach ist sehr interdisziplinär ausgerichtet und basiert auf allen biologischen Grunddisziplinen und auf der Chemischen und Physikalischen Ozeanographie. Schwerpunktgebiet unserer Wissenschaftler ist der Lebensraum am Meeresboden, das Benthal. Der Lebensraum Wasser, das Pelagial, wird dagegen am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), und übergreifende aquatische Aspekte am Lehrstuhl für Ökologie und am Lehrstuhl für Angewandte Ökologie & Phykologie bearbeitet. Die Nutzung aquatischer Organismen wird am Lehrstuhl für Aquakultur und Sea-Ranching an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät behandelt.

Unsere  Wissenschaftler analysieren die Zusammensetzung der Fauna (Struktur) und die Stoffkreisläufe von Ökosystemen (Funktion). Ein wesentliches übergreifendes Thema ist, wie der Stoffaustausch zwischen Wasser und Sediment durch Tiere und hydrodynamische Effekte modifiziert wird. Dieses Arbeitsgebiet ist von Bedeutung für Ökosystemmodelle, hat aber auch angewandte Aspekte, z.B. bei Umweltproblemen wie der Verklappung von Baggergut, beim Dredgen und bei der Renaturierung geschädigter Küstengewässer.  

 

Ein wesentlicher Teil der Forschung wird standortgebunden in der Ostsee durchgeführt, insbesondere Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten. Hierzu steht der Forschungskutter GADUS zur Verfügung und der Einsatz von Forschungstauchern ist möglich. Gleichzeitig werden jedoch auch überregionale Forschungsaktivitäten in der Tiefsee (Atlantik und Mittelmeer) durch eine Beteiligung an METEOR-Expeditionen verfolgt. 

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